AFPG - Arbeitsstelle für Forensische Psychologie und Gerichtsgutachten

Willkommen bei der AFPG - Arbeitsstelle für Forensische Psychologie und Gerichtsgutachten

Prof. Dr. Hans-Georg Voß
Prof. Dr. Hans-Georg Voß

Die Arbeitsstelle für Forensische Psychologie wurde im Jahre 2000 am Institut für Psychologie der Technischen Universität Darmstadt gegründet. Es wurde damit einerseits dem Bedürfnis der Studierenden nach einer praxisorientierten Ausbildung mit spezieller Ausrichtung im Bereich der Forensischen Psychologie entsprochen, andererseits sollten wissenschaftlich fundierte Erkenntnissen auf dem Gebiete der Kriminalpsychologie vermittelt werden.

Im Oktober 2009 zog die Arbeitsstelle nach Groß-Gerau um. Weiterhin besteht eine enge Kooperation mit der TU-Darmstadt, mit Opferschutzorganisationen und mit anderen Einrichtungen der Forschung und Praxis. 

 NEUE ADRESSE DER AFPG:  Richthofenplatz 1 in 64560 Riedstadt-Erfelden

Telefon 06158  8234687 Fax 06158 8222969

Die Tätigkeitsfelder der AFPG

 

Aktuelle Umfragen:

Umfrage zum § 238 StGB („Nachstellung“) –  aus Sicht der „Verfolger“ 

Seit April 2007 gibt es den  Stalking-Paragraphen 238 StGB. Er stellt das „Nachstellen“ von Personen unter Strafe. Wir befragen jetzt solche Personen zu ihren Erfahrungen mit dem Paragraphen, die als  angebliche oder auch wirkliche „Täter“ bereits mit dem § 238 StGB Bekanntschaft gemacht haben. Ziel unserer Forschungen ist es, Vorschläge für eine Änderung oder Verbesserung des Paragraphen auszuarbeiten. Hierzu benötigen wir Ihre Angaben, wobei Sie selbstverständlich anonym bleiben. Über die Ergebnisse der Umfrage berichten wirt später auf unserer Website.
Hier geht es zum Fragebogen - bitte ANKLICKEN

Umfrage zum § 238 StGB ("Nachstellung") - aus Sicht der "Verfolgten"

Wenn Sie  momentan oder vor einiger Zeit von einer anderen Person verfolgt werden/wurden, möchten wir gerne mehr über Ihre Erfahrungen im Umgang mit den Vorfällen wissen. Es geht auch darum, die Wirksamkeit des § 238 StGB zu überprüfen und eventuell Verbesserungsvorschläge auszuarbeiten. Auf Ihre Hilfe sind wir dabei angewiesen. Selbstverständlich bleiben Sie beider Umfrage anonym.

Hier geht es zum Fragebogen - bitte ANKLICKEN
 

"Familiengerichtliche Entscheidungen zum Sorgerecht"

Wir interessieren uns u.a. dafür, welche Erfahrungen Sie - als Betroffene - in Familiengerichtsverfahren gemacht haben, wie Sie die getroffenen Maßnahmen bewerten, was Sie von einem eventuell eingeholten Sachverständigengutachten halten und welche Rolle Erfahrungen von Gewalt (Häusliche Gewalt und Stalking) vor und nach der Trennung dabei gespielt haben. Ihre Angaben bleiben anonym und unterliegen den Richtlinien des Hessischen Datenschutzbeauftragten.

Zum Beantworten des Fragebogens bitte hier  ANKLICKEN

 
Aktuelle Beiträge:
 
Schwere Bedrohung und Nachstellung (Stalking)
Vortrag Roundtable Bedrohungsmanagement, LUFTHANSA AVIATION CENTER, 18.11.2013
PPP-PowerPointPresentation
 
Erfahrungen mit dem § 238 StGB (Nachstellung) in Deutschland
Vortrag Mannheim, 14.05.2013
PPP-PowerPointPresentation

Psychologische Begutachtung im Famlienrecht und Psychotherapeutische Praxis
Vortrag anlässlich der Jahrestagung des Hessischen Landesfachverbandes im Verband Psychologischer Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten
03. November 2012 Frankfurt am Main (Bonames)
PPP-PowerPointPresentation

§ 238 StGB "Nachstellung" und Gewaltschutzgesetz - Wirksamkeit
Ergebnisse einer Befragung von Opfern und eine Analyse von Gerichtsakten zum § 238 StGB und zum GewSchG.    (In: Praxis der Rechtspsychologie 21 (2.) Dezember 2011, S. 322-338)
Download (WORD 197 KB)                                                 

 "Kinder und Sorgerechts-Streitigkeiten"
Oftmals übersehen: bei Auseinandersetzungen zum Sorge- und Umgangsrecht geht es häufig nicht num das Wohl des Kindes (Vortrag DGPPN, Berlin 24.11.2010)
Download (PowerPoint-Datei, 292 KB)  

"Häusliche Gewalt, Stalking und Familiengerichtsverfahren"                                                                                              "Gewalt in intimen Beziehungen" ist eng mit Sorgerechtsstreitigkeiten verknüpft. Stalking ("Nachstellung") in der Nachtrennungs- bzw. Scheidungsphase ist besondere intensiv, wenn um leibliche (im Unterschied zu Adoptivkindern und Kindern des anderen Partners) gestritten wird. (In: FPR/Familie - Partnerschaft - Recht, 17.Jg., 5/2011, S. 199-203).Download  (WORD 49 KB)

"Stalking und Häusliche Gewalt aus psychologischer Sicht"                                                                                                 Zur Problematik einer Abgrenzung von Häuslicher Gewalt und Stalking. Einige empirische Befunde. Zur Einschätzung des Gewaltrisikos und Probleme des  Fallmanagements. (In: FPR/Familie - Partnerschaft - Recht, 17. Jg., 5/2011, S. 211-213. Download (WORD, 48 KB)

 "Zur Struktur von Häuslicher Gewalt und Stalking: Neue Ergebnisse"Erhöhtes Risiko von Ex-Partner-Stalking bei vorheriger Häuslicher Gewalt Vortrag 20.Mainzer Opferforum 2009) Download (WORD, 250,5 KB)

"Manche Wunden heilen eben nie"
Missbrauch: Wie glaubhaft sind Aussagen über lange zurückliegende Sexualdelikte? - Zur Problematik der Verjährung
Beitrag im Darmstädter Echo vom 17.03.2010