AFPG - Arbeitsstelle für Forensische Psychologie und Gerichtsgutachten

Willkommen bei der AFPG - Arbeitsstelle für Forensische Psychologie und Gerichtsgutachten

 Heinrich-Heine-Str. 9a in 64560 Riedstadt-WolfskehlenTelefon 06158  8234687 Fax 06158 8222969

Prof. Dr. Hans-Georg Voß
Prof.em. Dr. Hans-Georg Voß

Die Arbeitsstelle für Forensische Psychologie wurde im Jahre 2000 am Institut für Psychologie der Technischen Universität Darmstadt gegründet. Es wurde damit einerseits dem Bedürfnis der Studierenden nach einer praxisorientierten Ausbildung mit spezieller Ausrichtung im Bereich der Forensischen Psychologie entsprochen, andererseits sollten wissenschaftlich fundierte Erkenntnissen auf dem Gebiete der Kriminalpsychologie vermittelt werden.

Nach der Emeritierung ihres Gründers zog die Arbeitsstelle im Oktober 2009 nach Groß-Gerau um, dann im Jahre 2017 nach Riedstadt-Wolfskehlen. Weiterhin besteht eine enge Kooperation mit der TU-Darmstadt, mit Opferschutzorganisationen und mit anderen Einrichtungen der Forschung und Praxis. 


Die Tätigkeitsfelder der AFPG

 

Aktuelle Umfrage:

Häusliche Gewalt - was kommt danach?

Häusliche Gewalt bedeutet für Erwachsene und Kinder einen Verlust an Lebensqualität und eine Gefährdung der körperlichen und  seelischen Gesundheit. Oftmals ist dann in Familiengerichtsverfahren über Umgangs- , Aufenthaltsbestimmungs- und Sorgerecht zu entscheiden. In dieser Umfrage geht es darum, mehr über die Situation von Betroffenen und über das Verfahren vor dem Familiengericht zu erfahren. Der Fragebogen richtet sich an Personen, die sich von ihrem (Ehe-) Partner getrennt haben, die mindestens ein gemeinsames  Kind haben (auch adoptiert oder mit in den gemeinsamen Haushalt aufgenommen), die um das Sorgerecht oder Teile des Sorgerechts (Umgang, Aufenthalt des Kindes) vor einem Familiengericht streiten und/oder die mit häusliche Gewalt konfrontiert waren oder es noch sind. 

Die Angaben im Fragebogen bleiben selbstverständlich anonym und erlauben keinerlei Rückschlässe auf die Identität einer Person. Form und inhalt des Fragebogens entspricht den Vorgaben des Hessischen Datenschutzgesetzes.

Vielen Dank für Ihre Teilnahme!

HIER GEHT ES ZUM FRAGEBOGEN - BITTE  ANKLICKEN

 

Verschiedene Beiträge: 

Schwere Bedrohung und Nachstellung (Stalking)
Vortrag Roundtable Bedrohungsmanagement, LUFTHANSA AVIATION CENTER, 18.11.2013
PPP-PowerPointPresentation
 
Erfahrungen mit dem § 238 StGB (Nachstellung) in Deutschland
Vortrag Mannheim, 14.05.2013
PPP-PowerPointPresentation

Psychologische Begutachtung im Famlienrecht und Psychotherapeutische Praxis
Vortrag anlässlich der Jahrestagung des Hessischen Landesfachverbandes im Verband Psychologischer Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten
03. November 2012 Frankfurt am Main (Bonames)
PPP-PowerPointPresentation

§ 238 StGB "Nachstellung" und Gewaltschutzgesetz - Wirksamkeit
Ergebnisse einer Befragung von Opfern und eine Analyse von Gerichtsakten zum § 238 StGB und zum GewSchG.    (In: Praxis der Rechtspsychologie 21 (2.) Dezember 2011, S. 322-338)
Download (WORD 197 KB)                                                 

 "Kinder und Sorgerechts-Streitigkeiten"
Oftmals übersehen: bei Auseinandersetzungen zum Sorge- und Umgangsrecht geht es häufig nicht num das Wohl des Kindes (Vortrag DGPPN, Berlin 24.11.2010)
Download (PowerPoint-Datei, 292 KB)  

"Häusliche Gewalt, Stalking und Familiengerichtsverfahren"                                                                                              "Gewalt in intimen Beziehungen" ist eng mit Sorgerechtsstreitigkeiten verknüpft. Stalking ("Nachstellung") in der Nachtrennungs- bzw. Scheidungsphase ist besondere intensiv, wenn um leibliche (im Unterschied zu Adoptivkindern und Kindern des anderen Partners) gestritten wird. (In: FPR/Familie - Partnerschaft - Recht, 17.Jg., 5/2011, S. 199-203).Download  (WORD 49 KB)

"Stalking und Häusliche Gewalt aus psychologischer Sicht"                                                                                                 Zur Problematik einer Abgrenzung von Häuslicher Gewalt und Stalking. Einige empirische Befunde. Zur Einschätzung des Gewaltrisikos und Probleme des  Fallmanagements. (In: FPR/Familie - Partnerschaft - Recht, 17. Jg., 5/2011, S. 211-213. Download (WORD, 48 KB)

 "Zur Struktur von Häuslicher Gewalt und Stalking: Neue Ergebnisse"Erhöhtes Risiko von Ex-Partner-Stalking bei vorheriger Häuslicher Gewalt Vortrag 20.Mainzer Opferforum 2009) Download (WORD, 250,5 KB)

"Manche Wunden heilen eben nie"
Missbrauch: Wie glaubhaft sind Aussagen über lange zurückliegende Sexualdelikte? - Zur Problematik der Verjährung
Beitrag im Darmstädter Echo vom 17.03.2010